XIV. Bullhornierwellenritt 18. im Heumond a.U. 167
Trinkt der Skipper morgens Rum, wird das Achterwasser krumm ....
Zum 14. Male sind die Bullhorniers nebst ihren mutigen Burgfrauen am Abend des 18. Im Heumond a.U. 167 in (den) See gestochen – und das bei angenehmer Temperatur, trockenem Wetter, leckerer Gulaschsuppe und ausreichender Labung. Mit 75 Passagieren war das Schiff „Schwerin“ gut belegt – einen großen Anteil daran hatte der Sommerungs-Reychsausritt der Freunde des Castrum Plaviense, die am Vormittag noch eine kleine Stadtführung genossen hatten. Die vielen Gespräche zwischen Freunden, die sich lange nicht gesehen hatten, mußten nur für den dreifachen „Bull-Bull“-Ruf zur Huldigung der Bullhorn-Tonne unterbrochen werden. Nach dem Wellenritt verschwanden dann einige, um einen Absacker zu sich zu nehmen. Von ihnen hat man nie mehr etwas gehört. Aber das ist Seemannsgarn.